
Klimafaktoren Deutschlands
K
Klimafaktoren gleichen regionale Unterschiede in der Witterung aus, damit die Energieverbrauchswerte von Gebäuden aus verschiedenen Teilen Deutschlands trotz unterschiedlich kalter oder milder Winter miteinander vergleichbar bleiben. Grundlage ist die durchschnittliche Außentemperatur der nächstgelegenen Referenz-Wetterstation im jeweiligen Betrachtungszeitraum. Klimafaktoren spielen vor allem bei der Berechnung des Verbrauchsausweises eine Rolle: Ein besonders kalter Winter in einer Region würde sonst zu einem scheinbar schlechteren Energieverbrauchskennwert führen, obwohl das Gebäude selbst unverändert ist. Durch die rechnerische Bereinigung mit dem passenden Klimafaktor wird sichergestellt, dass der ausgewiesene Kennwert tatsächlich die energetische Qualität der Immobilie widerspiegelt und nicht nur die Witterung des betrachteten Zeitraums.
