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Infiltration
I
Infiltration bezeichnet den unkontrollierten Luftaustausch durch kleine Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, etwa an Fensterfugen, Anschlüssen oder Durchdringungen, im Unterschied zur gezielten Lüftung über Fenster oder Lüftungsanlagen. Diese ungewollte Zugluft erhöht den Lüftungswärmeverlust eines Gebäudes und wird bei der Berechnung des Bedarfsausweises über eine pauschale oder gemessene Luftwechselrate berücksichtigt. Eine gute Abdichtung von Fugen, etwa mit Ortschaum an Fenster- und Türanschlüssen, reduziert die Infiltration spürbar und verbessert damit sowohl die Energieeffizienz als auch den Wohnkomfort, da unangenehme Zugluft vermieden wird.
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