
Wärmepumpen für Wärmegewinnung
W
Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und heben sie mithilfe von elektrischer Energie auf ein für die Beheizung nutzbares Temperaturniveau an. Da ein großer Teil der bereitgestellten Wärme aus der Umwelt stammt, gelten Wärmepumpen als erneuerbare Energiequelle und wirken sich im Bedarfsausweis positiv auf den berechneten Primärenergiebedarf und damit auf die Effizienzklasse einer Immobilie aus. Für die Datenerfassung sind unter anderem Baujahr, Wärmequelle (Luft, Erde oder Wasser) und die installierte Leistung der Anlage relevant. Wärmepumpen werden zunehmend auch in Bestandsgebäuden nachgerüstet und sind seit der GEG-Novelle von 2024 für viele neu einzubauende Heizungsanlagen die praktisch vorgeschriebene Standardlösung, sofern die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Wärme erfüllt werden muss.
